Labordiagnostik

Warum Labordiagnostik?

Rund 60 Prozent der Diagnosen in deutschen Arztzimmern sind laborgestützt. Dabei liegt der Laboranteil bei den GKV-Ausgaben konstant unter 2,5 Prozent.

Zugleich wird ein Großteil der in Leitlinien empfohlenen Untersuchungen noch nicht beauftragt. Hier liegen Chancen für Einsparungen im Gesundheitswesen – und für die Profilierung der ärztlichen Praxis:

  • Krankheiten, die nicht entstehen oder frühzeitig erkannt werden, sind eine Entlastung für das System.
  • Sorgsam ermittelte Mess-Ergebnisse bilden Vertrauen. Ein laboranalytisches Resultat gilt zu Recht als quasi-objektive Größe, als unumstößlicher Beleg.

Mehr Diagnostik insgesamt – nicht nur aus dem Labor – stellt Befunde auf eine sicherere Basis und stärkt die Früherkennung von Volkskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Leiden, Krebs und Diabetes. Sekundärprävention mit diagnostischen Tests und prädiktiven Werten hat ihre Wirksamkeit nachgewiesen. Beispiele sind etwa der HP-Viren-Nachweis in der Prävention des Zervixkarzinoms. Oder die Bestimmung des Biomarkers NT-proBNP zur einfachen Untersuchung von Patienten mit Verdacht auf Herzinsuffizienz.

Die synlab hat früh damit begonnen, präventivmedizinische Leistungen anzubieten und die einsendenden Kollegen bei der Entwicklung zum „Gesundheitsberater Arzt“ zu unterstützen.